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Sie haben diese Seite aufgerufen, um uns einen Unfall anzuzeigen.

Sollten Sie hierfür persönliche Betreuung wünschen, stehen Ihnen gern unsere Provinzial-Geschäftsstellen vor Ort zur Verfügung.

Agentur in Ihrer Nähe

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Selbstverständlich sind wir auch telefonisch unter (0431) 603-1703 für Sie erreichbar.

Haben Sie mit uns eine Unfallversicherung Aktiv 50Plus vereinbart und benötigen Haushalts-Hilfeleistungen?
Dann nehmen Sie gerne direkt Kontakt mit unserem Servicepartner, der Deutschen Assistance Service GmbH auf. Sie erreichen diese unter der Telefonnummer (0251) 219 - 4441.

Leistungen der Unfallversicherung

Was ist eigentlich ein Unfall?
  • Ein Unfall liegt vor, wenn
    • durch ein plötzlich von außen auf den Körper wirkendes Ereignis (Unfallereignis)
    • unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung eintritt
    Beispiel: Die versicherte Person stürzt bei Glätte mit dem Fahrrad und bricht sich den Unterarm.
Wann ist ein Unfall zu melden?
    • Wenn ein Unfall passiert ist, informieren Sie uns bitte möglichst schnell. Wir klären dann mit Ihnen das weitere Vorgehen.
    • Wenn der Unfall zum Tod der versicherten Person führt, ist uns dies innerhalb von 48 Stunden zu melden.
Haben Sie Krankenhaustagegeld versichert?
  • Sind Sie stationär im Krankenhaus behandelt worden? Damit die Leistung schneller ausgezahlt wird, senden Sie uns bitte eine Krankenhausbescheinigung gleich mit. Aus der Bescheinigung sollte die Dauer des Aufenthaltes und die Diagnose hervorgehen.
Was bedeutet Invalidität?
  • Invalidität liegt vor, wenn durch einen Unfall
    • die körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit dauerhaft beeinträchtigt ist.
    Dauerhaft ist eine Beeinträchtigung, wenn
    • sie voraussichtlich länger als drei Jahre bestehen wird und
      eine Änderung dieses Zustandes nicht zu erwarten ist.
      Beispiel: Eine Beeinträchtigung ist nicht dauerhaft, wenn Sie einen Knochenbruch erleiden, der innerhalb eines Jahres folgenlos ausgeheilt.
Welche Fristen sind bei einer Invalidität (dauernde Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit) wichtig?
  • 1. Eintritt und ärztliche Feststellung der Invalidität

    Die Invalidität
    • ist innerhalb eines Jahres nach dem Unfall eingetreten und
    • hat ein Arzt innerhalb von 15 Monaten nach dem Unfall schriftlich festgestellt.
    2. Geltendmachung der Invalidität
    Sie müssen die Invalidität innerhalb von 15 Monaten nach dem Unfall bei uns geltend machen. Geltend machen heißt: Sie teilen uns mit, dass Sie von einer Invalidität ausgehen
Was müssen Sie tun, wenn Sie von einer Invalidität ausgehen?
  • Bitte helfen Sie mit, indem Sie uns telefonisch oder schriftlich mitteilen, dass Sie von einer Invalidität ausgehen. Wir regeln dann alles Weitere für Sie und unterstützen bei den nächsten Schritten.
Was sind die nächsten Schritte?
  • Sie erhalten von uns ein Formular. Dieses enthält Fragen, die der behandelnde Arzt beantwortet.

    Das Formular senden Sie uns innerhalb der 15 Monatsfrist zurück. Anschließend werden wir uns melden und das weitere Vorgehen mit Ihnen abstimmen.
Welche Bedeutung haben die Fristen?
  • Nach medizinischen Erfahrungswerten kann ein Zusammenhang zwischen dem Unfall und der Invalidität nur noch selten nach Ablauf der Fristen hergestellt werden.
    Innerhalb des ersten Unfalljahres haben Sie Zeit sich mit Ihrem Arzt zu besprechen. Ihr Arzt stellt fest, ob eine dauernde Beeinträchtigung verblieben ist. Dafür ist es nicht notwendig, dass die Heilbehandlung abgeschlossen ist.
Was ist nicht versichert? (Beispiele)
    • Unfälle infolge einer Bewusstseinsstörung, auch wenn diese auf Alkoholgenuss zurückzuführen ist.
    • Schädigungen an Bandscheiben, sofern sie nicht zu über 50 Prozent durch einen Unfall entstanden sind.
    • Bauch- oder Unterleibsbrüche, es sei denn, sie sind durch eine gewaltsam von außen kommende Einwirkung entstanden.
    • Infektionen nach geringfügigen (nicht behandlungsbedürftigen) Verletzungen.
    • Krankhafte Störungen infolge psychischer Reaktionen, auch wenn diese durch einen Unfall verursacht wurden.

Bei den Angaben auf dieser Seite handelt es sich um Auszüge aus den Allgemeinen Unfallversicherungs-Bedingungen (AUB).

Unfallmeldung per Post oder Fax

Für eine Unfallmeldung per Post oder Fax, klicken Sie bitte auf den folgenden Link. Es öffnet sich dann die PDF-Unfallanzeige und die Erklärung zur Schweigepflichtentbindung. Beide Dokumente müssen unterschrieben werden. Welche Angaben wir genau benötigen haben wir für Sie zusammengefasst.
 

Welche Angaben benötigen wir von Ihnen?

1. Füllen Sie die Unfallanzeige aus. Gerne können Sie die Anzeige direkt im PDF befüllen. Anschließend drucken Sie diese aus.

2. Bitte unterschreiben Sie als Versicherungsnehmer die Unfallanzeige. Die versicherte Person unterschreibt zusätzlich ab dem 16. Lebensjahr.

3. Die Erklärung zur Schweigepflichtentbindung unterschreibt nur die versicherte Person. In dieser Erklärung ist eine Auswahl zu treffen.

Haben Sie von Ihrem Arzt Unterlagen erhalten? Zum Beispiel Befund-, Behandlungs- oder Entlassungsberichte. Dann senden Sie uns bitte Kopien zu. 

Senden Sie uns die Unfallanzeige und die Erklärung zur Schweigepflichtentbindung zu. Sobald wir die Unterlagen haben, kümmern wir uns für Sie darum.

Bei Fragen rufen Sie uns gern an. Wir sind für Sie da.